WILLKOMMEN ZU YOGANIKI

Hi, mein Name ist Nicole Shiva und ich lade Dich herzlich ein mit mir eine Entdeckungsreise durch die große Welt des Yoga zu unternehmen. Lerne mich und meinen Yogaweg kennen. Folge mir und entdecke mit mir interessante Themen rund um Yoga. 


WAS IST YOGA?

Yoga योग ist eine Lebensphilosophie und hat ihren Ursprung in Indien. Patañjali schreibt in seinen Yoga Sutren: योग: चित्त-वृत्ति निरोधः ॥२॥    yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ॥2॥    Yoga ist das Zügeln der Aktivitäten des Geistes (Yoga Sutren des Patañjali, Kapitel 1, Vers 2, Übersetzung von Swami Durgananda). Es gibt viele verschiede Formen des Yoga und über einige könnt ihr demnächst in meinem Blog mehr erfahren.


MEIN YOGAWEG

Vor einigen Jahren hat mich eine sehr gute Freundin zum Yoga gebracht. Jede Woche samstags nach der gemeinsamen Arbeit in einem Café hat sie mir ein und die selbe Frage gestellt: „Niki, komm mit zum Yoga, das wird dir gut tun!“ - gut, es ist keine Frage, sondern eher eine Aufforderung gewesen. Und jeden Samstag auf’s Neue habe ich mit „Nein.“ geantwortet. Ich verneige mich vor ihrer Ausdauer, denn um meine Nerven zu schonen, habe ich ihr eines Tages zugesagt mit zum Yoga zu kommen. 

Die Yogastunde fand in einem Frauen Fitness-Studio statt und die Yogalehrerin mit langen, braunen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haaren und perfektem Mittelscheitel unterrichtete mit einer pseudo-erleuchteten Stimme in Sanskrit. Ich habe kein Wort verstanden. Ständig habe ich zu den anderen Teilnehmerinnen geschaut, was die gerade mit ihrem Körper anstellten. Und das was ich da auf den anderen Matten sah, war schön und so frustrierend zugleich. Einige der Teilnehmerinnen waren locker mehr als 25 Jahre älter als ich und schafften es mit einer Leichtigkeit und Eleganz ihren Körper in Stellungen zu bringen, die ich zuvor nie gesehen hatte und die ich nicht annähernd schaffte. Zudem kam immer wieder diese esoterisch klingende Stimme der Yogalehrerin hinzu, was meinen Stresspegel und meine Frustration erhöhte. Dann endlich durften wir uns auf die Matte legen. Immer wieder musste ich daran denken, dass ich jetzt meiner Freundin den Gefallen getan hatte Yoga auszuprobieren, dass ich ihr verdeutlichen werde, dies sei nichts für mich und dass sie mich von nun an bitte damit in Ruhe lassen solle. Allerdings habe ich doch eine Veränderung in meinem Körper gefühlt. So eine bestimmte Leichtigkeit und ein leichtes Glücksgefühl machte sich in mir breit - was ich ihr allerdings verschwieg und mir selber nicht eingestehen wollte.

Die Tage vergingen und Samstags hatte sich nichts verändert. Die Freundin sagte jedesmal wieder aufs Neue „Niki, komm mit zum Yoga, das wird dir gut tun!“ Sie hatte so viele „Nein“ von mir bekommen, dass ich schon zu der festen Überzeugung gekommen bin, Sie hat einen Sprung in Ihrer CD.

Irgendwann entdeckte ich beim Putzen und Aufräumen im Café einen wunderschönen Flyer. Als damals noch angehende Architektin, habe ich besonders viel auf Layout, Schriftarten, Qualität des Papiers geachtet und sammelte gerne schöne Drucke. Es war ein Flyer eines Yogastudios in der Nähe zur Neueröffnung mit einem interessanten Angebot zu Anfängerkursen. Dies hat mich alleine visuell schon viel mehr angesprochen als dieser Kurs im Fitness-Studio. Spontan habe ich mich angemeldet und bin seitdem beim Yoga geblieben. Ich bin meinen eigenen Yogaweg unabhängig von meiner Freundin gegangen und zu dieser Zeit war dies für mich richtig und wichtig.

Dann kam wieder so ein historischer Tag mit der bereits erwähnten Freundin.

Nach einem leckeren Essen in ihrer Wohnung, veränderte sich im Laufe des Gesprächs ihre Tonlage wieder sehr verdächtig und ich war mir sofort bewusst, jetzt kommt wieder so eine Frage, auf die ich mit „Nein“ antworten werde. 

„Niki, ich habe da so eine Idee - und das wird dir gut tun - lass uns zusammen eine Yogalehrer-Ausbildung machen!“ - „Ja.“ - „Also, überleg es dir.“ - „Ja, ich bin dabei.“ - „Es würde Dir total gut tun!“ - (Hat die CD wieder einen Sprung? Ich habe doch schon „Ja“ gesagt) „Ja, hör mir zu, ich bin dabei!“ - Die Antwort war ganz klar „Ja“, ohne zu zögern.

Im Laufe der Zeit, in der ich Yoga praktiziert habe, konnte ich eine deutliche Verbesserung meiner Körperwahrnehmung feststellen, ich habe auch gelernt ruhiger und ausgeglichener zu werden. Doch für mich ist das Besondere an Yoga, dass ich durch die Praxis geschafft habe, meine Herzprobleme in den Griff zu bekommen. Meine Lebensweise, beeinflusst durch den Beruf, die Ernährung und mein Umfeld, die Gesellschaft, hat es geschafft, dass ich den Kontakt zu meinem Körper und meinem Geist immer mehr verloren hatte. Selbstheilungsprozesse waren mir fremd geworden. Durch Yoga habe ich es geschafft, diese Verbindung wieder aufzubauen. Und insgesamt fühle ich mich wohl mit mir / in mir selbst. Ich möchte dies in die Welt tragen, deswegen habe ich mich entschlossen Yogalehrerin zu werden. Mein Yogaweg bisher ist allerdings sehr turbulent verlaufen, kurz gesagt: "ich bin auf einem Schiff, durchfahre rauhe Meere mit hohen Wellen, durchquere reißende Flüsse und entdecke die ruhigsten Seen in denen sich das Licht der Sterne spiegelt!" Möchtest Du mehr erfahren? Dann lade ich Dich ein, mir auf meiner Reise durch die große Welt des Yoga zu folgen! 

 

Yoga ist für alle da.            

ॐ नमो नारायणाय    OM Namo Narayanaya

 


 

DANKE . THANKS . HVALA

Vielen lieben Dank Babilu, Du hast es geschafft durch Deine Beharrlichkeit mich zum Yoga zu bringen, Du hast mich dazu gebracht die Yogalehrer-Ausbildung zu beginnen. Danke, dass Du da bist und mich immer wieder beharrlich motiviert hast!

Big thanks to Lexie, thanks for giving me this idea for my own blog to share my experiences with others, thanks for believing in me, thanks for being by my side. And yeah, thanks for sending me all this crazy kittens to push me getting started. Also big thanks to Kahlil for your support bringing this site online and your patience with me explaining this internet world.

Vielen lieben Dank an KeinFlamingo für’s Zuhören, bei mir sein und mich oft auch auf den Boden der Tatsachen sanft, aber auch weniger sanft, zu bringen, es ist genau richtig! Danke, dass Du da bist und mir oft den richtigen Kick gegeben hast.

Vielen lieben Dank an Miss L., Du warst meine erste Yogaschülerin und hast mich tapfer ertragen - ich erinnere nur an Deinen Lieblingsmoment: "Das links Arm oben ... "

Danke an Lily und Eva, Euer Lachen ist einfach bezaubernd. Danke auch an Ati und Evgeni für Eure Motivation. 

Danke an meine wundervollen Yogalehrer und die ganze Ausbildungsgruppe. Besonders lieben Dank an Anandaprema, dass Du an mich glaubst und uns allen in der Gruppe eine wunderbare Ausbildung bereitest. Lieben Dank an Parameshvara, in Deinen Yogastunden treibst Du mich zu Höchstleistungen. Danke für die wundervolle Mantra-Weihe. Lieben Dank auch an Christiane, Deine ruhige und liebevolle Art ist einfach berührend und ansteckend. Danke an Britta, durch Deinen tollen Anfängerkurs hast Du mich damals vollends mit Yoga infiziert.

Hvala Mami i Tati, Sari i Heleni, danke, dass Ihr immer, wirklich immer, für mich da seid, dass Ihr auf Eure Art und Weise mich puscht und zu mir steht, egal was kommt, dass Ihr mich bedingungslos liebt. Ich liebe Euch auch! Danke an Belina und June, Ihr habt mir gezeigt was Shavasana bedeutet.

Danke an alle meine Freunde, die an mich glauben! Danke auch an Sush, ich habe viel von Dir gelernt.

Danke an meine allererste eigene Yogagruppe, Ihr seid fantastisch. Es ist mir eine große Freude und Ehre Euch in Yoga unterrichten zu dürfen.